dreizehn − 2 =

10 + neunzehn =

Ein Themenschwerpunkt unseres Elternportals steht ganz im Zeichen der Vielfalt: Diversität und Inklusion sind jedoch nicht nur in der Kita ein Thema, sondern spielen (glücklicherweise) heute auch in verschiedenen Medien eine Rolle. Beispielsweise gibt es inzwischen einige Kinderbücher auf dem Markt, die diese Themen aufgreifen. „Gute Bücher zeichnen sich in dieser Hinsicht dadurch aus, dass sich Kinder mit ihren Lebensrealitäten wiederfinden. Und da die Lebensrealitäten von Kindern verschieden sind, sollen Kinderbücher dies auch abbilden. Das bedeutet, dass Familien unterschiedlich dargestellt werden, ebenso das  Aussehen der Menschen und das auf Geschlechtsstereotype verzichtet wird“, so Annegret Kieschnick, Bildungsexpertin bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Dresden. „ Außerdem ist es wichtig, dass Kinder Bücher vorgelesen bekommen, die Ihnen einerseits Identifikationsfiguren bieten und anderseits einen Blick in die Welt öffnen, denn Verschiedenheit ist auch in der realen Welt Normalität“, so Kieschnick weiter. Kinderbücher,in  denen das sehr gut gelungen ist, sind laut der DKJS-Bildungsexpertin die Bücher der „Kalle und Elsa“- Reihe von Jenny Westin Verona (Text) und Jesus Verona (Illustrationen), erschienen im Bohem Verlag. Ob bei Kalle zu Hause, beim Strandausflug oder bei der gemeinsamen Übernachtung, in jedem Buch gibt es viel zu entdecken und ausreichend Identifikationspotenzial für Kinder ab 3 Jahren.

Für Rund um Kita hat sich Annegret Kieschnick den Band „Kalle und Elsa … lieben die Nacht“ einmal genauer angeschaut und beispielhaft einige Ausschnitte analysiert.

Freundschaft

© Bohem Press, Illustration: Jesús Verona aus „Kalle und Elsa lieben die Nacht“

 

Im Buch geht es um das Thema Freundschaft, was ganz nah dran ist an der Lebenswirklichkeit von Kindern: Freunde und bei einem Freund oder einer Freundin zu übernachten, sind für alle Kinder wichtige Themen.

Keine Reproduktion von Stereotypen

© Bohem Press, Illustration: Jesús Verona aus „Kalle und Elsa lieben die Nacht“

„Kalle und Elsa lieben die Nacht“ ist frei von Stereotypen: So kommt beispielsweise der Vater mit dem Wäschekorb am Zimmer vorbei, Kalle trägt einen rosafarbenen Schlafanzug und Elsa einen grünen. Das Kinderzimmer ist bunt und hier herrscht, wie oftmals in der Realität, ein Durcheinander. Wahrscheinlich findet jedes Kind beim Anschauen des Bildes etwas, was sich auch in seinem eigenen Zimmer befindet.

Fantasie

 © Bohem Press, Illustration: Jesús Verona aus „Kalle und Elsa lieben die Nacht“

Im Buch beginnt nun eine aufregende Reise in Land der Fantasie: Auch hier können sich Kinder gut wiederfinden. Beim Spielen kann man schließlich überall hin reisen und Abenteuer erleben.

Mut

 © Bohem Press, Illustration: Jesús Verona aus „Kalle und Elsa lieben die Nacht“

Auch hier wird ein wichtiges Thema für Kinder aufgegriffen. Immer wieder stehen sie, wie auch Erwachsene vor herausfordernden Situationen. Kalle macht vor, wie man allen Mut zusammen nimmt, um eine Freundin zu retten.

Zuhause

 © Bohem Press, Illustration: Jesús Verona aus „Kalle und Elsa lieben die Nacht“

Am Schluss landen Kalle und Elsa wieder da, wo es sicher und geborgen ist: Nämlich Zuhause, wo der Vater von Elsa noch einmal nach dem rechten schaut und beide gemütlich nebeneinander einschlafen.

Diversität im Fokus

Respekt, Toleranz und Vielfalt in der Kita und in den Familien – alle Beiträge  unseres Themenschwerpunktes finden Interessierte hier.

Auch interessant:

Bücher öffnen Horizonte

Wie Kitas das Interesse der Kinder am Lesen fördern

Tag der Kinderbetreuung am 10. Mai: Danke sagen in besonderen Zeiten