drei × 5 =

5 + zwölf =

Lernen kann man überall – und genau so entdecken, Erfahrungen sammeln und Dinge ausprobieren. Viele Kitas verlassen deshalb gerne auch ihre eigenen vier Wände und begeben sich auf Entdeckungstour – in die direkte Umgebung oder auch einmal weiter weg. Wald, Bibliothek und Museum mögen den meisten Eltern als Ziel solcher Exkursionen bekannt sein. Doch hätten Sie gewusst, dass Kita-Kinder auch an den folgenden Orten experimentieren, lernen und entdecken können?

Für kleine Weltentdecker: Der Wochenmarkt

Dass man hier einkaufen kann, wissen oftmals schon die Kleinsten – aus Büchern oder weil der Besuch des Wochenmarktes in der Familie dazu gehört. Doch gibt es hier auch viele Dinge, die die Kleinen quasi „nebenbei“ lernen und die nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich sind. Neben heimischen und saisonalen Obst- und Gemüsesorten gibt es hier viele andere Lebensmittel zu entdecken. Neben Vielfalt lernen die Kinder außerdem, wie man sich abwechslungsreich ernährt. Das absolute Nonplusultra ist es natürlich, wenn man an den einzelnen Ständen auch einmal probieren darf und mit neuen Eindrücken und Geschmackserlebnissen in die Kita zurückkehrt.

 

Für Künstler und solche, die es werden wollen: Das Atelier

Malen, basteln, sich ausprobieren, experimentieren, der Kreativität freien Lauf lassen und neue Techniken und Ausdrucksformen kennenlernen – all das können Kita-Kinder in einem Atelier erleben. Ob mit Farben, Ton, Textilien oder Naturmaterialien  – alleine oder gemeinsam mit Künstlern entstehen hier kleine und große Kunstwerke. Durch den Umgang mit Farben und das bildnerische Gestalten werden kognitive Fähigkeiten angeregt, außerdem lernen die Kinder beispielsweise Emotionen wie Freude, Wut und Ärger auszudrücken und zu verarbeiten.

Für Tierliebhaber und Traktorfans: Der Bauernhof

Wo kommt die Milch eigentlich her? Und unser Obst und Gemüse? Wie sieht die Arbeit als Bauer oder Bäuerin aus? Wer lebt alles auf einem Bauernhof? Wie werden die Tiere versorgt? Hier können die Kinder richtig auf Tuchfühlung gehen und vor Ort einen Eindru

ck davon bekommen, wie Leben und Arbeiten auf dem Bauernhof in der Realität aussieht: Sei es bei einer Fahrt mit dem Traktor auf dem Feld oder im Kuhstall, um der Bäuerin oder dem Bauern beim Melken über die Schulter zu schauen. Mit etwas Glück stehen auch Ponyreiten oder Eier im Hühnerstall sammeln auf dem Programm.

Für Feinschmecker: Die Bäckerei

Vom Getreide zum Brot: Diese Verwandlung können Kita-Kinder bei einem Besuch in einer Bäckerei hautnah erleben. Dabei können sie dem Bäcker oder der Bäckerin bei der Arbeit über die Schulter schauen und im besten Fall selbst ein Brot backen. Dabei erleben sie nicht nur, wie aus Körnern Brot und Brötchen werden, sondern machen beim eigenhändigen Zubereiten von Teig und dem anschließenden Backen auch sinnliche Erfahrungen. Ganz nebenbei lernen die Kinder hier außerdem erste naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und Grundlagen. Und ein selbstgebackenes Brot beim gemeinsamen Vesper zu verspeisen, stellt mit Sicherheit ein Highlight im Kita-Alltag dar!

Die „Klassiker“: Feuerwehr und Polizei

Der Besuch bei der Feuerwehr oder der Polizei gehört in vielen Einrichtungen schon fast zum Standard und löst bei den Kleinen trotzdem schon seit Generationen Begeisterung aus. Hier können die Kinder Einsatzfahrzeuge, die sie im Normalfall nur aus Büchern, Liedern, Geschichten oder Hörspielen kennen, in echt und oftmals sogar in Aktion erleben. Außerdem berichten Feuerwehrleute und Polizisten und Polizistinnen von ihrem Arbeitsalltag und bieten oft auch eine kleine Führung durch die Wache an. Ein Erlebnis, das meistens lange in Erinnerung bleibt und sogar konkrete Berufswünsche schüren kann.

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