Wir erkundigen uns bei ehemaligen Kita-Kindern aus verschiedenen Generationen: Was ist deine schönste Kita-Erinnerung? Was habt ihr damals erlebt?

Teil 3 der Umfrageserie: Das riesige Spinnennetz

Valeska, Psychologin, 35 Jahre.

„Meine Kita, eine Elterninitiative in Berlin, war ein kleines Häuschen, sehr schön gelegen auf einem verwilderten, hügeligen Grundstück. Nichts war angelegt, das ließ uns viel Raum für Fantasie. Bei jedem Wetter sind wir in dem verwinkelten Garten durch die Büsche gekrochen und haben Fangen, Verstecken und Räuber gespielt. Im Sommer durften wir uns von oben bis unten mit Matsch beschmieren. An Regentagen hatten die etwas größeren Kinder ein ‚eigenes‘ Zimmer im Erdgeschoß. Einmal brachten uns die Erzieherinnen viele dicke Wollknäule mit, damit bauten wir in diesem Zimmer ein riesiges Spinnennetz. Wir spannten die Schnüre von der Heizung über den Schrank bis zur Hochebene und wieder zurück. Überall waren Wollfäden verknotet, wir haben es geliebt, in diesem Netz herum zu klettern. Das Beste aber war: Der Raum war so voll mit Schnüren, dass die Erwachsenen gar nicht mehr hereinkommen konnten.“

 

Hier geht’s  zu weiteren Erinnerungen:

Teil 1: Die Puppentaufe

Teil 2: Schweine im Kindergarten

Teil 4: Die Räuberfalle

Teil 5: Plötzlich verheiratet

Teil 6: Süßigkeiten zum Mittagsschlaf?

 

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