Zwölf Punkte, die Kindern und ihren Eltern den Start in der Kita oder in der Kindertagespflege erleichtern können:

Das Ereignis sollte erwünscht sein. Sie erleichtern sowohl Ihrem Kind, als auch Ihnen die Eingewöhnung, wenn Sie hinter der Entscheidung stehen, dass Ihr Kind von nun an die Kinderkrippe/Kindertagespflege besucht.

Planen Sie für die Eingewöhnung ausreichend Zeit ein. Mindestens sechs Wochen bevor Sie in das Berufsleben zurückkehren.

Erzählen Sie im Vorgespräch mit den Fachkräften über Gewohnheiten, Fähigkeiten und wichtige Ereignisse im Leben Ihres Kindes. Das hilft den Fachkräften das Verhalten Ihres Kindes während der Eingewöhnung besser zu lesen.

Werden Sie im Vorgespräch mit den Fachkräften „warm“.

Bauen auch Sie Vertrauen zu den Fachkräften auf. Ihrem Kind wird es leichter fallen, sich auf die Fachkräfte einzulassen, wenn es spürt, dass seine Eltern diesen positiv zugewandt sind.

Freuen Sie sich mit Ihrem Kind, wenn es den Raum entdeckt und mit den kleinen und den großen Menschen in Kontakt tritt.

Bleiben Sie während der Zeit der Eingewöhnung der „sichere Hafen“ für Ihr Kind. Lassen Sie im richtigen Moment los, wenn Ihr Kind wieder beginnt sich neugierig auf andere Kinder, die Fachkräfte oder den Sachen im Raum zuzuwenden.

Orientieren Sie sich am Tempo Ihres Kindes bei der Eingewöhnung. Zeitdruck sollte vermieden werden.

Entwickeln Sie mit Ihrem Kind eine passende Abschiedsgeste und die passenden Worte.

Hilfreich kann es sein, ihrem Kind einen vertrauten Gegenstand mitzugeben.

Die Eingewöhnung ist auch ein Übergang für Sie. Trauer gehört dazu. Auch für Sie beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Die Eingewöhnung ist vollends abgeschlossen, wenn Ihr Kind zu mindestens einer erwachsenen Bezugsperson eine verlässliche und vertrauensvolle Beziehung aufgebauthat.

Lesetipps für die Eingewöhnung finden Sie hier.
Die persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema teilt eine Zwillingsmutter in einem Gastbeitrag.